Aktueller AOK-Qualitätscheck ergab: Orthopädische Kliniken im VKKD zählen zu den Top 20 Prozent der Orthopädien in Deutschland

Orthopädien im Marienkrankenhaus Kaiserswerth und St. Vinzenz-Krankenhaus mit überdurchschnittlich guten Werten

Der aktuelle AOK-Qualitätscheck listet bei den orthopädischen Kliniken den VKKD | Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf mit zwei seiner Kliniken unter die 20 Prozent der führenden Orthopädien in Deutschland. Das ergaben Auswertungen aktueller Behandlungsdaten von AOK-Versicherten für das Marienkrankenhaus Kaiserswerth und das St. Vinzenz-Krankenhaus, die jetzt in der Weissen Liste veröffentlicht wurden. Für die genannten Häuser errechnete die AOK aus ihren Versichertendaten für Hüft- und Knie-Endoprothetik überdurchschnittliche Qualitätswerte nach dem so genannten QSR-Verfahren des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WidO). Spitzenwerte dieser Art werden erreicht, wenn Patienten nach der Krankenhausbehandlung komplikationsfrei bleiben und ohne Nachbehandlungen auskommen.

Die AOK analysierte Versichertendaten von 2014 bis 2016. Ausgewertet wurden die Daten von 383 Patienten der Klinik für Orthopädie am St. Vinzenz-Krankenhaus, die nach Arthrose oder nach einer Hüftfraktur ihr erstes künstliches Hüftgelenk erhielten, und von 328 Patienten der Klinik für Orthopädie am Marienkrankenhaus Kaiserswerth, die erstmals ein künstliches Kniegelenk bekamen. Die genannten Kliniken zählen im Ergebnis zu den 20 Prozent aller Krankenhäuser im Bundesgebiet, denen die AOK eine überdurchschnittliche Ergebnisqualität der Behandlung bescheinigt.

Christian Kemper, Geschäftsführer der beiden Einrichtungen, sieht im Befragungsergebnis der AOK einen Vertrauensbeweis, der in besonderer Weise das Qualitätsversprechen medizinischer Zentren bestätigt: „Die Ergebnisse zeigen, dass Patienten auf Expertise und Qualität erfahrener Teams in den Endoprothetikzentren des VKKD bauen dürfen. Wenn das Marienkrankenhaus Kaiserswerth umzieht, können die bisher behandelten Patienten am neuen Standort in gewohnter Qualität lang-fristig durch das gleiche Team weiter betreut werden.“ Zugleich bestätigt dies die langjährige VKKD-Strategie des Fokussierens und Konzentrierens und den eingeschlagenen Weg der medizinischen Zentrenbildung, der mittlerweile auch politisch eingefordert wird.

Ausgewertet wurden Patientenereignisse bis zu einem Jahr nach der Entlassung aus dem Kranken-haus. Gemessen wurde die Ereignisrate, d.h. wie häufig Nachuntersuchungen nötig waren und ob es zwischenzeitlich zu Komplikationen gekommen war. Die Auswertung orientiert sich daran, ob Patienten nach der Krankenhausentlassung erneut zu einer Untersuchung einbestellt werden mussten oder ob in dieser Zeit andere Komplikationen aufgetreten waren. Je geringer diese Werte ausfielen, desto stärker wird der Wert als Qualitätsindikator beurteilt. Diese Daten werden jährlich durch die Kassen aus den Stammdaten ihrer Versicherten im Vergleichszeitraum von einem Jahr erhoben.