Derendorfer Sebastianer spenden für Babylotsen-Projekt am Marien Hospital

Zum Projekt „Babylotsin“ am Marien Hospital Düsseldorf hat es schon viele positive Rückmeldungen gegeben – insbesondere von Eltern, die für die Beratung und Betreuung durch Babylotsin Laura Said dankbar waren.

Abb.: Dirk Schurse, 1. Chef des St. Sebastianus Schützenvereins Derendorf, überreichte Babylotsin Laura Said und Henric Peeters (re.) vom Caritasverband Düsseldorf 1000 Euro für das Projekt.

Auch der St. Sebastianus-Schützenverein Derendorf ist auf das erfolgreiche Angebot des Caritasverbands Düsseldorf aufmerksam geworden – durch Zufall, wie Dirk Schurse, 1. Chef des Schützenvereins, am Dienstag verriet. „Wir haben einen WDR-Beitrag gesehen, in dem es um das Projekt Babylotsin ging und fanden das Angebot super. Wir fühlen uns unseren Stadtteilen und der Gesellschaft verpflichtet und sehen das Ganze als Beitrag zur Nachwuchsförderung“, sagt Schurse und schmunzelt. Im April hat der Verein zur Unterstützung des Projekts auf seiner Jahreshauptversammlung Spenden gesammelt. Stolze 1000 Euro kamen zusammen, die der Verein vor dem Marien Hospital an Babylotsin Laura Said und Henric Peeters, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands Düsseldorf, übergab.

Mit dem Geld sollen Postkarten für die Entlassungsmappen im MHD hergestellt werden, damit alle die Kontaktdaten der Babylotsin erhalten, auch wenn sie während des Aufenthalts keinen persönlichen Kontakt hatten. „Wir wollen so viele Eltern wie möglich erreichen und sie über das kostenlose Angebot informieren“, sagt Babylotsin Laura Said, die über die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Marien Hospital sehr glücklich ist. „Inzwischen kennen mich alle und ziehen mich häufig hinzu“, sagt Said, die bereits ab der Anmeldung zur Geburt sowie direkt nach der Entbindung vor Ort ist und mit den Familien alle Fragen rund um das neugeborene Kind klärt. Sie lotst diese zu passenden Angeboten, hilft beim Ausfüllen von Anträgen, kennt die passenden Beratungsstellen und Gesundheitsangebote und begleitet die Eltern gegebenenfalls zu Ämtern.