Jens Spahn, der Gesundheitsgefährdungs-Minister – Merkel und Spahn lassen Patienten im Stich

Statt die Gesundheitsversorgung in Corona-Zeiten zu sichern, stranguliert der Bundesgesundheitsminister die Krankenhäuser. Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge zur Finanzierung der stationären Corona-Vorsorge sind für die zu erwartenden Patienten lebensbedrohlich.

Ministerpräsident Armin Laschet brachte es auf den Punkt: „Es geht um Leben und Tod – so einfach ist das.“ Die Krankenhäuser in ganz Deutschland stellen angesichts der Corona-Bedrohung die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung an erste Stelle und haben schnell reagiert: Die nicht lebensnotwendige gesundheitliche Regelversorgung wurde auf ein Minimum herunter-, die Corona-Bereitschaft maximal hochgefahren. Bettenstationen werden für die Notversorgung frei geräumt. Medizintechnik wie Beatmungsgeräte werden, soweit es der Markt hergibt, ebenso beschafft wie Schutzkleidung. Personal wird aufgestockt: Erfahrene Ruheständler, vorzeitige Aussteiger und andere Freiwillige werden aktiviert. Nicht-lebenserhaltende Operationen werden verschoben.

Die Krankenhäuser sind da – wann und wo immer das Leben sie braucht. Und nun werden sie mit ihren Patienten von der Politik durch Unterfinanzierung im Stich gelassen. Was zu tun wäre: Die fehlenden Einnahmen des heruntergefahrenen Regelbetriebs müssen ausgeglichen werden. Ein Zuschlag für die Corona-Kosten muss hinzukommen. Bereits die letzten Krankenhaus-Bilanzen zeigten, dass 40 Prozent der Versorger in die roten Zahlen gerutscht sind. Der aktuelle Plan der Bundesregierung für die Corona-Finanzierung führt zu Existenz bedrohenden Defiziten bei den bisherigen Krankenhäusern. Es besteht die Gefahr, dass einige noch während der Corona-Krise ihren Betrieb einstellen müssen. Der Plan des Jens Spahn ist lebensgefährlich.

Beteiligen Sie sich jetzt an der aktuellen Online-Petition "Herr Spahn: Halten Sie Ihr Versprechen zur Wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser!"